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mavida 03_2014

www.mavida-magazin.de 7 Durch ein besonderes Verfahren braucht die Water-Saving Jeans von Maas nur drei Liter bei Waschung anstatt 50. Perfekt für kalte Tage: Mantel aus pflanzlich gewachster Bio-Baumwolle mit Bioschur- wolle. Von Hessnatur Bio-Baumwolle und Yakwolle sorgen für ein angeneh- mes Tragegefühl: Shirt, Strickjacke und Jeans von Hessnatur Viskose sein. Zudem müssen mindes- tens 70 Prozent der Fasern von Pflanzen oder Tieren aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen. Chemische Zusätze wie beispielsweise Farbstoffe müssen bestimmte umweltrelevante und toxikologische Kriterien erfüllen. Naturtextil IVN zertifiziert Best Dieses Siegel wurde vom Internationalen Verband der Naturtextilindustrie initiiert und ist derzeit der Standard mit den höchsten Ansprüchen an textile Ökologie. Textilien müssen zu 100 Prozent aus zerti- fiziert biologischen Fasern hergestellt sein. Zudem ist es erforderlich, dass Applikati- onen, Futter, Taschen, Einlagen, Nahtbän- der, Bänder, Kordeln, Etiketten oder Spitze aus reinen Naturfasern bestehen. Im Unterschied zum GOTS-Siegel sind bei Naturtextil IVN zer- tifiziert Best bei Weitem weniger Farben und Hilfsmittel zur Veredelung zugelassen. Die Verwendung gefährlicher Substanzen ist in allen Produktionsstufen verboten oder nur extrem eingeschränkt zugelassen. Naturleder IVN zertifiziert Ebenfalls vom IVN ins Leben gerufen wurde das Siegel „Naturleder IVN zerti- fiziert“, welches der einzige Standard für Naturleder in Europa ist. Es garantiert eine hohe Qualität sowohl auf technischem als auch auf ökologischem Niveau. Hierbei werden alle Produktionsstufen von der Rohware bis zum Verkauf und Gebrauch des fertigen Leders berücksichtigt. Dabei gelten vor allem für den Produktions- schritt der Gerbung, welcher besonders belastend für Umwelt und Gesundheit sein kann, strenge Richtlinien und die umstrittene Chromgerbung und Gerbverfahren, bei denen mineralische Gerbstoffe eingesetzt werden, sind nicht erlaubt. Stattdessen kom- men bevorzugt pflanzliche Gerbverfahren zur Anwendung. Wie bei den übrigen Textilien sind auch bei der Verarbeitung von Leder keine chemischen Färbe- oder Hilfsmittel erwünscht. Die richtige Pflege Damit Sie lange Freude an Ihren Naturtextilien haben, sollten Sie Folgendes bei der Pflege beachten: ● Baumwolle und Leinen: Sie sind in der Pflege relativ unkompliziert und können problemlos in der Maschine gewaschen werden. Achten Sie bei der Temperatur stets auf die Hinweise auf dem Pflegeetikett und bedenken Sie, dass na- turbelassene Baumwolle beim Waschen etwas einlaufen kann. Sie sollte im nassen Zustand wieder in Form gezogen werden. ● Wolle: Da Wolle besonders schmutzabwei- send ist und sich gut durch Lüften regeneriert, muss sie nicht so oft gewaschen werden. Bei Verschmutzung empfiehlt sich eine Reinigung mit speziellen Wollwaschmitteln in lauwar- mem Wasser. Verzichten Sie auf Rubbeln und Wringen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Wolle verfilzt. ● Seide: Da Seide ein sehr empfindliches Ma- terial ist, sollte man bei ihrer Pflege besonders vorsichtig sein. Sie darf nicht in Seifenlauge eingeweicht werden, zudem sollten nur beson- ders schonende und alkalifreie Waschmittel benutzt werden.

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