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mavida 03_2014

www.mavida-magazin.de 25 D DD Teil 2 FOLGT IN DER mavida 4/2014Schon oft gehört und auch praktiziert, aber was steckt wirklich Kohlenhydrate machen dick Kohlenhydrate dienen dem Körper und dem Gehirn als Energielieferant. Durch den Verzehr von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Reis oder Brot nimmt der Körper Zucker auf, den er in Energie umwandelt. Letztendlich kommt es beim Verzehr von Kohlenhydraten auf die Energiebilanz an – nimmt man mehr Kalorien auf, als benötigt, speichert der Körper den Überschuss und Fettpolster entstehen. Da jeder Mensch Nährstoffe unterschiedlich verarbeitet, kann eine Stoffwechselanalyse hilfreich sein, um die eigene Ernährung richtig einzustellen. Fettes Essen macht dick Der Körper braucht sowohl Kohlenhydrate als auch Fette, um gesund zu bleiben. Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren, die unter anderem im Lachs oder Hering stecken, sind sogar lebenswichtig. Auch un- gesättigte Fettsäuren, die z.B. in pflanzlichen Ölen vorkom- men, werden für den Aufbau des Gehirns, für die Produkti- on von bestimmten Hormonen oder für die Immunabwehr benötigt. Fette sind also per se nicht schlimm. Wer abnehmen möchte, sollte darauf achten, gute Fette in Maßen (60 bis 80 g pro Tag) aufzunehmen. Sie sind wichtige Bausteine einer gesunden Er- nährung. WENN ICH AUFS ESSEN VERZICHTE, NEHME ICH AB Das ist leider ein Trugschluss. Ohne die Zufuhr von Nahrung gerät der Körper unter Stress und fährt seinen Energieverbrauch herunter. Die Folge: Er baut überwiegend Muskel- und kaum Fettgewebe ab. Bei einem völligen Verzicht auf Nahrung wird der Körper nicht ausreichend mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Mangelerscheinungen wie eine verminderte geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Schwächegefühl oder Sehstörungen können auftreten. Um diesen Man- gelerscheinungen vorzubeugen und um Heißhungerattacken im Keim zu ersticken, ist es wichtig, regelmäßig zu essen und die richtigen Lebens- mittel zu sich zu nehmen. Wie viele Mahlzeiten am Tag verzehrt werden sollten, entscheidet die individuelle Stoffwechselveranlagung. Light-Produkte helfen beim Abnehmen Wer gerne zu Light-Produkten greift, isst häufig mehr. Denn Fett ist sätti- gend, Light-Produkte in der Regel nicht. So nimmt man unbewusst oft die gleiche Menge an Kalorien auf. Light- Produkte ersetzen Zucker meist durch Süßstoffe. Diese gaukeln dem Körper die Aufnahme von Zucker vor. Als Reaktion auf diesen Schwindel schüttet der Körper Insulin aus, um den ver- meintlich hohen Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht halten zu können. Da jedoch nur wenig Zucker im Blut ist, sinkt der Blutzuckerspiegel drastisch ab. Die Folgen sind dann oft Heißhun- gerattacken auf Süßes. Quelle:CoGAPGmbH–CenterofGeneticAnalysisandPrognosisFotos:©ilolab,IngridBalabanova/Shutterstock.com/Shutterstock.com Ernährungsmythen – Teil 1 hinter diesen „Weisheiten“? Das stimmt so leider nicht ganz. Eiweiße sorgen zwar dafür, dass mehr Sättigungshormone freigesetzt werden und man so schneller satt ist. Zudem regt die geringe Kohlenhydratzufuhr die Fettverbrennung an. Allerdings ist bei einer eiweißhaltigen Ernäh- rung auch Vorsicht geboten. Durch den Verzicht auf Obst und Gemüse, die ja Kohlenhydrate in Form von Zucker und Stärke beinhalten, wird der Körper nicht ausreichend mit Vitaminen und Mineralien versorgt. Zudem können die Nieren ein Überan- gebot an Eiweiß nicht mehr verwerten. Die Gefahr von Nierenstei- nen und Knochenerkrankungen steigt. Die Ernährung sollte daher immer ausgewogen und auf den eigenen Körper abgestimmt sein. Eine eiweißreiche Ernährung ist gesund und gut für die Figur

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