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mavida 03_2014

www.mavida-magazin.de 15 T rotz des Bewusstseins der Ge- sellschaft für die hohe Erkran- kungsrate machen sich wenige Frauen Gedanken über dieses Krankheitsbild. Die Diagnose ist meist ein großer Schock: Warum gerade ich? Wie soll es jetzt weiter gehen? Was bedeutet diese Krankheit für mich und mein künfti- ges Leben? Eine ausführliche ärztliche Beratung über die Möglichkeiten nach einer Operation sorgt für Orientierung, gibt Sicherheit und zeigt Zukunftsperspektiven auf. Nach ei- ner brusterhaltenden Operation oder einer Mastektomie (Entfernung der Brust) gibt es verschiedene Wege für Frauen, mit den körperlichen Veränderungen umzu- gehen. Viele fühlen sich durch den Verlust der Brust ihrer Weiblichkeit beraubt. Hier ist eine Brust wiederherstellende Ope- ration sinnvoll. Mithilfe von Spezial-BHs und Epithesen ist es jedoch auch ohne eine weitere Operation möglich, die Optik und das Gefühl einer echten Brust wieder herzustellen. Dank Erstversorgungs-BHs ist bereits kurz nach der Operation rein optisch nichts mehr vom Eingriff zu sehen. Diese sind sehr weich sowie leicht und vermeiden Nähte an Stellen, an welchen die Wundheilung beein- trächtigt werden könnte. Verschie- dene BH-Hersteller haben sich mit Spezial-BHs und Einlagen auf die besonderen Bedürfnisse von betrof- fenen Frauen spezialisiert und bie- ten Modelle, die ebenso modisch sind wie normale Dessous. Dank dieser Auswahl an funktionellen und modischen Modellen entscheiden sich ganze 75 Prozent der Frauen dauerhaft für Einlagen. Eine von ih- nen ist Petra Schmidt (70). Nach ih- rer Mastektomie 1995 hatte sie sich zunächst für eine Rekonstruktion entschieden. „Aber damit war ich gar nicht zufrieden. Das Ergebnis gefiel mir optisch nicht, außerdem hatte ich Schmerzen“, erzählt sie. Nach der Entfernung des Wieder- aufbaus trug sie zunächst BH- gestützte Silikoneinlagen. „Eines Tages rief mich mein Sanitätshaus Klinikversorgung Direkt nach der Operation im Krankenhaus erhalten Sie eine leichte Erstversorgungsprothese aus Schaumstoff für die ersten sechs Wochen nach der Operation. Je nach Bundesland und Krankenkasse ist die Zuzahlung für Spezial-BHs unterschiedlich geregelt, im Allgemeinen gilt jedoch das unten aufgeführte Kostenmodell. Für alle Leistungen der Krankenkasse brauchen Sie ein Rezept vom Arzt – Ihr Sanitätshaus hilft Ihnen gerne mit den Formalitäten einer Beantragung. Detailliertere Informationen erhalten Sie unter www.abcbreastcare.de, in Ihrem Sanitätshaus oder bei Ihrer Krankenkasse. Foto:©SvetlanaFedoseyeva/Shutterstock.com;Quellen:www.abcbreastcare.de,www.amoena.de,StudiedesRobertKochInstitut(www.rki.de) Erstausstattung Eine Silikon-Brustprothese bzw. eine Silikon-Ausgleichsschale nach brusterhaltenden Operationen und einen Zuschuss zu zwei Spezial-Büstenhaltern Jährliche Erstattung Zuschuss zu zwei Spezial-Büstenhaltern Das übernimmt die Krankenkasse Zweijährliche Erstattung Eine Silikon-Brustprothese bzw. Silikon- Ausgleichsschale und einen Zuschuss zu einem Spezial-Badeanzug Der hohe Steg des BH-Modells von Anita Care sorgt für einen sicheren Halt der Einlagen. Erfüllt alle Anforderungen in puncto Tragekomfort, modische Optik und Sicherheit: Modell von Amoena an und fragte, ob ich eine Haftvariante ausprobieren wolle.“ Sie wollte – und war sehr zufrieden. „Bei den Modellen, die in einer BH-Tasche getragen werden, hängt das Gewicht am BH-Träger, bei den Haft- modellen direkt an meiner Brustwand. Das Gefühl ist natürlicher“, sagt Petra Schmidt. Seitdem trägt sie die Contact-Einlage von Amoena. „Ich habe eine Normal- und eine Leichtgewichtige. Letztere ist 30 Prozent leichter, dafür hat die Normalgewichtige die natürlichere Form.“ Und das Gefühl? „Ich merke nicht, dass ich eine Epithese trage“, sagt Petra Schmidt. „Ich mache sie morgens dran, abends ab – und gehe so- gar damit schwimmen. In jedem Wasser. Und sie sitzt perfekt.“ Nicht nur optisch ist eine Brustepithese wichtig für ein natürliches Körpergefühl der Trägerin. Zudem beugen Einlagen mit einem natürlichen Bewegungsver- halten und Gewicht Komplikationen wie Haltungsschäden oder Schulter- und Nackenbeschwerden vor.

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